Elektrischer Strom ist der Fluss von Ladung. Was ist Strom, wie misst man ihn, wozu ist er wichtig?
Was ist elektrischer Strom?
Bewegung von Ladung (oft Elektronen) im Leiter. Einheit Ampere (A): 1 A = 1 Coulomb/Sekunde.
Strom messen
Gängige Einheiten:
- Ampere (A) — SI‑Basiseinheit
- Milliampere (mA) — 0,001 A
- Mikroampere (μA) — 0,000001 A
- Kiloampere (kA) — 1.000 A
Stromarten
Gleichstrom (DC)
Fließt konstant in eine Richtung. Quellen: Batterien, Solarzellen. Anwendungen: Elektronik, E‑Autos.
- Batteriegeräte
- Elektronische Schaltungen
- Elektrofahrzeuge
Wechselstrom (AC)
Kehrt periodisch die Richtung um. Netzstrom. Merkmale:
- 50/60 Hz
- Einfache Spannungswandlung
- Effiziente Fernübertragung
Wie misst man Strom?
Mit Amperemeter/Multimeter. Schritte:
- Strom abschalten
- Stromkreis auftrennen
- Messgerät in Reihe einfügen
- Einschalten und ablesen
Sicherheitshinweis
Hohe Ströme sind gefährlich. Sicherheitsregeln befolgen; bei Unsicherheit Elektriker hinzuziehen.
Häufige Anwendungen
Haushalt
- Beleuchtung
- Haushaltsgeräte
- Heizung/Klima
- Unterhaltungselektronik
Industrie
- Elektromotoren
- Fertigungsanlagen
- Industrieheizungen
- Prozesssteuerung
Strombelastbarkeit verstehen
Maximalstrom nicht überschreiten. Beispiele:
- Hauskreise: 15–20 A
- USB: 0,5–3 A
- Ladegeräte: 1–3 A
- E‑Auto: 16–32 A; bis 500 A Schnellladen
Schon gewusst?
Menschen spüren ~1 mA; >10 mA können Muskelkrämpfe auslösen.